Freitag, 6. September 2013

[Rezension] L.A. Candy - Lauren Conrad



Titel: L.A. Candy
Autor: Lauren Conrad
Verlag: HarperTeen
Reihe: Band 1 von 3
Sprache: Englisch
Seiten: 352
Veröffentlichung: 01.05.2010
Zur Verlagsseite geht es hier
Englische Leseprobe hier
Auf deutsch erschienen beim Planet Girl Verlag


Worum gehts?

Eigentlich hatte sich Jane Roberts ihr neues Leben in L.A. ganz anders vorgestellt. Der Plan war gewesen, dass sie dieses super Praktikum bei Fiona Chen, einer der bekanntesten Event-Planer, macht, während ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Scarlett die U.S.C. (University of Southern California) unsicher macht. Einfach mal weg von zuhause und sein Leben leben. Dabei hätte sich keine der beiden ausgemalt entdeckt zu werden. Ein TV Produzent möchte sie beide für eine neue Show haben, eine Art Reality Version von Sex and the City, nur jugendfrei und in L.A.
Natürlich kann man sich diese Chance nicht entgehen lassen, doch das Leben als Star ist nicht immer rosig und schon bald müssen sie sich auch mit den Schattenseiten herumschlagen: Paparazzi, Intrigen, Skandale, falsche Freunde, u.s.w.



Meine Meinung

Für das Buch brauchte ich zwei Anläufe. Als ich es das erste Mal zu lesen angefangen habe, habe ich es nach den ersten paar Kapiteln fürs erste weggelegt. Auf der Suche nach etwas „leichter Kost“ habe ich es dann vor ein paar Tagen wieder zur Hand genommen und einen erneuten Versuch gestartet. Diesmal mit besserem Ergebnis.

Die Idee birgt nicht wirklich was neues. Das normale Mädchen von Nebenan wird entdeckt und wird quasi über Nacht zum Star. Ein bekanntes Schema.
Leider hebt sich meiner Meinung nach L.A. Candy auch nicht sonderlich von anderen Geschichten dieser Art ab. Deshalb fand ich die Entwicklungen auch ein bisschen vorhersehbar.

Die Charaktere selbst sind ein bisschen Klischeehaft aber durchaus sympathisch.
Jane ist das typische Mädchen von Nebenan. Ein bisschen naiv, kein großes Glück mit den Jungs, aber fleißig und ehrgeizig. Ihr großer Traum ist es Event-Planerin zu werden, weswegen sie das College warten lässt und lieber die Chance nutzt das anstehende Praktikum als Sprung in den Job zu nehmen. Ihr ist es wichtig endlich mal ihren Alltag, ihre „Komfort-Zone“ hinter sich zu lassen und in L.A. ein völlig neues Leben anzufangen.
Ganz im Gegensatz dazu steht ihre beste Freundin Scarlett. Sie ist eine braunhaarige Schönheit, die sich von niemandem etwas sagen lässt, immer Jeans trägt und (anfangs zumindest) keine Chance auf ein One-Night-Stand auslässt. Von Beziehungen oder dergleichen möchte sie nichts wissen und auch sonst kommt sie mit den meisten Menschen erstmal nicht so gut aus.

Ihre Serienkolleginnen Madison und Gaby stehen für die wohlhabende Erbin, die für die Chance berühmt zu werden und im Rampenlicht zu stehen alles tun würde, sowie das kleine dumme Blondchen.
Jungs dürfen in dieser Geschichte aber natürlich auch nicht fehlen. Da hätten wir zum einen den unbekannten Anti-Hollywood Schauspieler und zum anderen den durch die Boulevardpresse bekannten Playboy...
Mein Lieblingscharakter war Scarlett, und ein kleiner Nebencharakter namens D., bei dem ich mich immer gefreut habe, wenn er aufgetaucht ist.
Auch wenn es am Anfang so aussieht als wären Scarlett und Jane beide die Hauptfiguren der Geschichte rückt Scarlett im Laufe dieser leider immer mehr in den Hintergrund und man erfährt immer weniger von ihrem Leben in L.A., was ich wirklich sehr schade fand... Klar Jane ist auch interessant aber ich fand ihre Entscheidungen und Entwicklungen doch sehr vorhersehbar.

Der Schreibstil von Lauren Conrad ist locker und recht jugendlich gehalten, was zu den jungen (19-20) Charakteren auch gut passte. Jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben. In den meisten Fällen waren das Jane und Scarlett, aber zwischendurch mischen sich auch ein paar Nebencharaktere drunter, was ich sehr abwechslungsreich fand, da man dadurch näheren Einblick in die Charaktere bekam.
Durch den recht Umgangssprachlich gehaltenen Stil fand ich das lesen auf Englisch nicht unbedingt einfach, da vor allem in den Übersetzungen viele Abkürzungen und ähnliches benutzt wurden.

Das Ende war nicht unbedingt spannend aber man wollte doch wissen wie es weitergeht. Da dieser Band der Auftakt einer Reihe ist, gibt es natürlich auch einen Cliffhanger am Ende, so dass man schon wissen will was nun als nächstes passiert.

Doch auch wenn sich das meiste jetzt sehr negativ angehört hat, habe ich das Buch im gesamten gerne gelesen und musste mich nicht zum Weiterlesen zwingen. Da meine Freundin Band 2 der Serie besitzt werde, ich diesen wohl auch noch ausprobieren um zu sehen, wie es mit Jane und Scarlett weitergeht.

Fazit

L.A. Candy ist der Aufakt zu einer nicht unbedingt herausragenden aber leicht zu lesenden, amüsanten „Plötzlich Star“ Story für Zwischendurch. Die Charaktere sind sympathisch aber ein bisschen Klischeehaft.
Der Schreibstil von Lauren Conrad ist locker und umgangssprachlich. Englischleser sollten deswegen ein paar Sprachkenntnisse in Umgangssprache mitbringen um ohne Probleme zu Lesen.

Wertung

 3 von 5 Bücherpudeln


Kommentare:

  1. Ich würde bitten die Schriftform etwas dicker zu machen, ist etwas schwer zu lesen bei dem Hintergrund.

    Ansonsten klingt das wirklich etwas sehr nach Sex and the City das Buch, bin ich wohl keine Zielgruppe...

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    1. Ich hab den Post Hintergrund jetzt mal nicht mehr transparent gemacht und die Schrift etwas größer.
      Ist das besser so? :)

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    2. Viel Augenfreundlicher, danke!!! :D

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