Donnerstag, 22. Mai 2014

[Rezension] Rosie Dunne - Cecilia Ahern

Deutscher Titel: Für immer vielleicht
Andere Titel: Love, Rosie; Where Rainbows End
Autor: Cecilia Ahern
Verlag: Hyperion
Reihe: Einzelband
Seiten: 488
Veröffentlichung: 2005




Worum geht’s?

Rosie and Alex are destined for each other, and everyone seems to know it but them. Best friends since childhood, by the age of seventeen the two are just startig to see each other in a romantic light when Alex's family relocates from Dublin to Boston. Rosie and Alex plan to reunite in the U.S., but a twist of fate changes Rosie's future plans forever. Like two ships always passing in the night, Rosie and Alex stay friends, and though years pass, and weddings, funerals, and baptisms take place, the two remain firmly attached via e-mails and letters. Heartbroken, they learn to live without each other. But destiny is a funny thing, and in this novel of several missed opportunities, Rosie and Alex learn that fate isn't done with them quite yet.
(Quelle: Klappentext)


Meine Meinung

Das Buch habe ich von einer Freundin empfohlen bekommen. Die Umsetzung, nämlich dass das Buch komplett in Briefen/Mails/Chats/etc. geschrieben ist, fand ich total interessant.

Das Buch folgt quasi Rosies und Alex Leben von ihrer Kindheit an bis ins hohe Alter – wobei der Großteil wohl von ihren 20-30ern handelt – dadurch, dass sie immer durch Briefe u.A. in Kontakt stehen. Den einzigen wirklich erzählten Teil bietet der Epilog. Ansonsten ist man auf das angewiesen, was sich die Charaktere gegenseitig mitteilen wollen.
Aber gerade das war es, das das Buch so unglaublich interessant und spannend zu lesen machte.
Es ist mein erstes Buch der Autorin, und auch mein erstes Buch, dass in diesem Brief Stil geschrieben wurde, aber es hat mir super gut gefallen!

Als ich das Buch angefangen habe, wollte ich eigentlich nur kurz reinlesen um zu gucken, ob es mir gefällt, aber dann wurde ich total in die Geschichte gezogen. Es hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen.

Die Charaktere waren alle super sympathisch und liebenswert. Und sie alle waren sehr wortgewandt xD
Rosie und Alex mochte ich beide wirklich gern. Sie waren sich in einer Weise sehr ähnlich, aber dann auch wieder vollkommen unterschiedlich. Es war spannend ihre Beziehung zu verfolgen, aber teilweise auch sehr frustrierend. Immer wenn man dachte, jetzt wäre es endlich soweit, dass die beiden mal zusammenkommen würden, kam irgendwas dazwischen. Das Schicksal (oder die Autorin) meinte es wohl echt nicht gut mit den beiden :D So spielt das Leben halt mit ihnen.
Ruby ist eine spätere Freundin von Rosie. Sie war mir ein bisschen zu übertrieben dargestellt und ich bin nicht so wirklich mit ihr warmgeworden, aber witzig war sie trotz allem :D
Geliebt habe ich aber Katie und Toby! Die beiden sind wie eine junge Version von Rosie und Alex und es war wirklich amüsant zu sehen wie ähnlich die 4 sich sind!
Ich mochte die Charaktere im Gesamten wirklich gerne. Natürlich liest man manche lieber als andere, aber das ist ja immer so :D

Neben der Geschichte ist der Schreibstil und der Brief Stil einfach das was das Buch ausmacht!
Und es funktioniert wunderbar. Auch wenn man nicht immer alles mitbekommt, sondern wirklich nur das was die Charaktere sich gegenseitig schreiben hatte ich nie das Gefühl zu wenig Informationen zu bekommen. Dadurch, dass Kommunikation ja nicht nur zwischen Rosie und Alex besteht, sondern auch mit vielen anderen Charakteren und jeder ja sogesehen etwas andere Informationen bekommt hat man die Möglichkeit die verschiedenen Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen und das ist wirklich interessant zu lesen! Es hat mir einfach super gut gefallen. Durch die verschiedenen Schreibstile und Perspektiven ist es wirklich abwechslungsreich und amüsant zu lesen.
Was mich jedoch stutzig gemacht hat ist, dass in den Chats von Rosie und Ruby z.b. die beiden sich regelmäßig „im Gespräch unterbrochen“ haben. Also mitten im Satz. Ich weiß ja nicht, was für einen Chat die benutzen, aber soweit ich weiß schreibt man Sätze erstmal aus bevor man sie abschickt und die andere Person sie überhaupt lesen kann :D Ich weiß nicht, wie man da jemanden mitten im Satz, mitten im Wort unterbrechen kann :P

Das Ende gefiel mir eigentlich ganz gut, auch wenn ich vielleicht noch ein bisschen mehr Romantik erwartet und gewünscht hätte.
Ich fands aber auch schön zu lesen, was aus den anderen Charakteren so geworden ist :)

Bald kommt unter dem Namen Love, Rosie ein Film zum Buch raus. Auf den bin ich schon sehr gespannt, weil ich mir absolut nicht vorstellen kann wie man das Buch verfilmen kann und den Charme, der durch den Schreibstil entsteht beibehalten kann. Deswegen bin ich noch etwas skeptisch, aber gespannt.

Fazit

Rosie Dunne ist ein wirklich amüsantes Buch mit einer interessanten Idee und Umsetzung, sympathischen Charakteren. Es macht einfach Spaß zu lesen und ist sehr abwechslungsreich durch die verschiedenen Briefe und Perspektiven.


Dafür gibt es 4 von 5 Bücherpudel

Kommentare:

  1. ich hab dieses Buch seltsamerweise auf Französisch gelesen :D eigentlich dumm, wenn man bedenkt, dass es ein englisches Buch ist, aber... *hüstel* :D mir hats damals auch ganz gut gefallen, allerdings fand ich den Stil ein bisschen gewöhnungsbedürftig, dadurch, dass die Handlung sich quasi über viele Jahre erstreckt, das hätte ich so nicht erwartet. Den englischen Titel find ich übrigens ziemlich bekloppt xD "Ja, lass uns das Buch einfach mal nach unserer Hauptfigur nennen, das ist total kreativ und klingt gar nicht so, als seien wir zu blöd gewesen, uns einen coolen Titel auszusuchen" :P (ich bin ein zukünftiger Verlagsmensch, ich darf darüber Witze machen ;) )

    Ich hab von Cecilia Ahern schon einige Bücher gelesen und fand insbesondere - natürlich - PS. Ich liebe dich sehr gut, aber am besten gefallen von ihr hat mir "Ich schreib dir morgen wieder" :)

    Liebe Grüße :)

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    1. Auf Französisch? o.O xD Ich könnte auf Französich überhaupt nicht lesen :P
      Den Titel finde ich auch bescheuert. Aber der eigentliche Originaltitel ist ja "Where Rainbows End", den finde ich auch nicht so wirklich passend... Naja, egal xD
      Ps. Ich liebe dich habe ich nur den Film gesehen :DD
      Vielleicht lese ich ja nochmal ein Buch von ihr :)

      Liebe Grüße

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  2. Französisch war in der Schule mein Lieblingsfach :D obwohls echt irgendwie doof ist, ein ENGLISCHES Buch auf Französisch zu lesen. Seis drum :D aber Where Rainbow ends ist doch ein schöner Titel ^^ allerdings hat der iwie nix mit dem Buch zu tun... :P

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    1. Ja, den Titel selbst mag ich auch, aber er hat halt nichts mit der Story zu tun :D :D Aber egal :P

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    2. immer noch besser als diese scheiß Titel, die ich so gar nicht leiden kann und die man erschreckend oft in YA findet: irgendein Hauptwort und dann "brennende Liebe" oder sowas darunter als Untertitel - igitt :P (*hust* Die Bestimmung - Letzte Entscheidung sag ich nur. Schlechtester Titel ever :D)

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    3. Oh ja, Untertitel sind ganz schlimm xD Also zumindest solche pseudo dramatischen xD

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    4. kann ich prinzipiell nich leiden - ich finde, viel öfter sollte einfach der englische Titel übernommen werden! So wie bei der Mortal Instruments-Reihe oder bei Daughter of Smoke and Bone. Die Titel heißen richtig geil ^^ ich weiß, dass Verlage es nicht machen, weil sie befürchten, die Leut hier könnten zu wenig Englisch, um zu wissen, welches Buch sie bestellen bzw. dass sie nicht raffen, welche Fortsetzung dazu gehört. Aber z. B. die Legend-Trilogie: der erste Band heißt Legend (das ist ein englisches Wort xD) und im Englischen heißt ja der zweite Prodigy. Und die Amis raffen auch, dass das die Fortsetzung ist! Hrngh, nee, in Deutschland muss es "schwelender Sturm" oder so ein Blödsinn genannt werden :P

      Sorry, das musste gerade raus :DD ich bin ja quasi in der Branche oder zumindest dabei, da reinzukommen ;) aber trotzdem verstehe ich vieles nicht, was im Verlagswesen so gemacht wird...

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    5. Lass es raus :D Ich stimme dir da voll und ganz zu! Vorallem bei Legend... Ich verstehe auch nicht wirklich, warum eine Reihe immer den selben Namen in jedem Buch haben muss. Normalerweise kann man das doch super am Cover sehen. Bei Legend ja auch. Aber naja, es geht ja um den Inhalt, deswegen mache ich mir da bei den Namen nicht so nen großen Kopf gerade drum :D

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